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Herkunft
Bereits um 800 v. Chr. wurde der Portulak als Heilpflanze in babylonischen Schriften genannt und gehörte zum Heilkräutergarten des babylonischen Königs. Auch bei den alten Griechen wurde der Portulak verwendet, hier sowohl als Gemüse als auch als Heilpflanze. Heute ist der Portulak weltweit verbreitet, wobei das Hauptverbreitungsgebiet in der südlichen Hemisphäre liegt.
Saison
Portulak hat in den Sommermonaten Saison.
Geschmack
Portulak schmeckt leicht sauer und daher erfrischend.
Verwendung
Am besten verwendet man Portulak frisch als Gemüse oder Salat. Aber auch als frisch gepresster Saft schmeckt Portulak gut. Als Suppeneinlage ist Portulak ebenso geeignet. Will man sich einen Wintervorrat an Portulak schaffen, kann man ihn salzen und in Essig einlegen, wie es früher in Russland üblich war. Zum Trocknen ist er ungeeignet.
Aufbewahrung
Portulak sollte schnell verbraucht werden, da er sich nicht lange hält.
Nährwert/Wirkstoffe
Portulak ist besonders reich an Vitamin C und kann daher sehr gut bei Vitaminmangel eingesetzt werden. Außerdem enthält Portulak die Vitamine A und B und die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen. Zudem sind auch Oxalsäure, Omega-3-Fettsäuren, Zink, Alkaloid, Glutaminsäure, Flavonoide, Cumarine, Saponine und Beta-Sitosterol in Portulak enthalten.
Medizinische Wirkung
Portulak wirkt heilend. Er hilft bei Kopfschmerzen und Nervenproblemen. Da Portulak reich an Vitamin C ist, wirkt er gegen durch Vitaminmangel bedingte Zahnfleischentzündungen und gegen Skorbut.
- Zanderfilet mit Butter-Portulak und neuen Kartoffeln
- Spaghetti mit Portulak-Pesto
- Knackiger Wintersalat mit gebackenen Ziegenkäse
- Kabeljausalat mit Gemüsesticks und Brotchips (Sansibar-Sylt)
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