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Herkunft
Die Muskatnuss stammt von den Molukken, genauer gesagt, von den indonesischen Banda-Inseln. In der Antike und im Mittelalter war die Muskatnuss als Heilmittel bekannt, als Gewürz spielte die Muskatnuss aber erst ab dem 16. Jahrhundert eine Rolle. Heute ist die Muskatnuss fester Bestandteil üblicher Gewürz-Paletten.
Saison
Die Muskatnuss ist im Ganzen und gemahlen in jedem gut sortierten Supermarkt ganzjährig erhältlich. Man sollte ganze Nüsse kaufen und bei Bedarf mit der Muskatreibe frisch mahlen, da das Aroma sonst sehr schnell verfliegt.
Geschmack
Muskatnuss und -blüte sind aromatisch und süß-würzig, wobei letztere etwas milder ist als die leicht harzig schmeckende Nuss.
Verwendung
Die Muskatnuss wird zum Würzen von Saucen, Suppen und Eiergerichten, hellem Gemüse, Kohl, Kartoffeln und Spinat verwendet. Das Aroma der Muskatnuss harmoniert gut mit Käse und passt zu Fleisch, Wurst, Pasteten und Gebäck.
Aufbewahrung
Trocken und lichtgeschützt kann man die Muskatnuss über viele Monate aufbewahren.
Nährwert/Wirkstoffe
Die Muskatnuss enthält circa fünf bis 15 Prozent ätherisches Öl, welches zu etwa 80 Prozent aus Monoterpenen besteht sowie zu 10 Prozent aus Phenylallyllderivaten.
Medizinische Wirkung
Die Muskatnuss hat eine aphrodisierende und anregende Wirkung. Ausserdem fördert sie die Verdauung und ist krampflösend. Äußerlich angewendet wirkt Muskatnuss entzündungshemmend. Größere Mengen Muskatnuss (vier bis 30 Gramm) können halluzinogen wirken.
Rezepte mit Muskatnuss
- Gratinierte Pfannkuchenröllchen mit Schinken-Spitzkohl-Füllung
- Sauerkraut mit Salsicce-Wurst und Gnocchi
- Kasnocken auf Rote Bete Carpaccio
- Rehrücken im Preiselbeer-Senf-Speck-Mantel zu Röstkartoffeln und Wirsing
- Kürbis-Apfelsuppe mit Schmand und gerösteten Kürbiskernen
Veröffentlicht in LECKER.de
