Foto: Food & Foto
Die schlichteste Variante des Gratinierens ist das Überbacken mit einer Mischung aus Paniermehl und Butterflocken. Klassischerweise besteht die leckere Kruste, die beim Gratinieren entsteht durch das Überbacken aus fein geriebenem Käse. Charakteristisch für das Gratinieren ist, dass man die Gerichte bei starker Oberhitze nur kurz in den heißen Backofen schiebt, bis sie eine goldbraune und knusprige Haube haben.
Da es beim Gratinieren meist sehr schnell geht, reicht die Hitze im Ofen nicht aus, um die anderen Bestandteile des Gratins zu garen. Zutaten wie Fleisch, Gemüse oder Kartoffeln sollten deshalb schon gekocht sein, wenn Sie sie in die Auflaufform geben.
Um Süßspeisen oder Früchte zu gratinieren gibt man meist eine aufgeschlagene Eimasse darauf, die dann ebenfalls bei starker Hitze hellbraun gebacken wird. Die Eimasse kann man beispielsweise mit gemahlenen Nüssen, Marzipan oder Likör verfeinern.
Da die Temperatur beim Gratinieren sehr hoch ist, sollten Sie dafür nur ofenfeste Formen aus Glas oder Porzellan verwenden.
Veröffentlicht in LECKER.de
