Foto: Food & Foto
Im einfachsten Fall kann man Früchte oder Gemüse sogar einfach an der Luft trocknen, beziehungsweise dörren. Da diese Lebensmittel einen sehr hohen Wasseranteil von bis zu 90 Prozent haben, geben Sie automatisch etwas davon an die trockenere Umgebungsluft ab. Dörren verhindert das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen. Grundsätzlich gilt: Je geringer der Wassergehalt eines Lebensmittels, umso weniger anfällig ist es für Verderb.
Für zu Hause gibt es spezielle elektrische Dörr-Apparate zu kaufen, die sich aber nur lohnen, wenn sie regelmäßig Obst und Gemüse dörren. Sie können aber auch prima im heimischen Backofen dörren. Dabei sollte jedoch die Tür des Ofens einen Spalt offen stehen, damit feuchte Luft entweichen kann. Kann die Luft nicht abziehen, trocknen Obst und Gemüse nicht ideal.
Vor dem Dörren sollten Sie die Lebensmittel waschen, putzen und gut mit Küchenpapier trocken tupfen. Dann werden Obst und Gemüse in dünne Scheiben oder Stücke geschnitten und bei niedrigen Temperaturen von 20 °C bis 60 °C über mehrere Stunden getrocknet.
Veröffentlicht in LECKER.de
